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Classic meets Metal

Juli 4th, 2011

Wer sowas in akkustischer Form mag für den hab ich jetzt was Feines entdeckt…

http://www.jelonek.art.pl/en/index.php?option=com_content&task=view&id=12&Itemid=11

Track 2 und 12, also B.East und MachineHat find ich absolut genial ;)

SSD- Tunning

Juli 4th, 2011

Noch nie hat eine Aufrüstung meiner bisherigen Rechner soviel bewirkt wie der Einbau einer SolidStateDisk. Es ist einfach genial wie schnell beispielsweise Photoshop jetzt startet. Beim selben Rechner mit HDD als Systemlaufwerk durfte ich früher eine fast eine Minute warten bis es komplett geladen war, jetzt sind es max. 5 sec. Auch die Sichtung von frischem Bildmaterial war zuvor eine zeitraubende Geschichte. Zur besseren Beurteilung hinsichtlich der Schärfe schaue ich mir die 21MPix RAWs immer in Originalgröße an, was natürlich sehr rechenintensiv ist. Bislang muste ich deshalb bei jedem Bild einige Sekunden warten bis es sich aufgebaut hatte. Das macht die Aschenputelmethode zu einer zeitraubenden Aktion und der Punkt, an dem ich die  Sichtung genervt abgebrochen habe, war schnell erreicht. Als Folge waren die Festplatten bald mit fotografischem Müll zugestopft. Dank der schnellen Datenverarbeitung meiner OCZ Agility2 macht das Festplattenputzen schon fast Spass, denn es geht effektiv und schnell von der Hand. Ein positiver Nebeneffekt… Die OCZ verbraucht mit 0,5W im Bereitschaftszustand, sowie 2W beim Zugriff auf Daten auch nur ein Zehntel meiner bisherien HDD.

Das ständige Geknatter der Systemfestplatte ist ebenfalls verschwunden. Leider muss ich noch 2x 2TB HDDs im Rechner belassen, ein Wechsel auf 4TB SSD zählt derzeit noch nicht zu einer bezahlbaren Alternative, aber als Systemfestplatte reichen mir 120GB vollkommen aus. Nach der Installation von Windows 7 und aller Programme die ich so zum Daddeln benötige sind nur 25% belegt, somit noch ausreichend Reserve um die frischen fotografischen Ergüsse im Schnellverfahren zu überfliegen und zu schreddern.

Google Bildersuche deckt auf :)

Juli 3rd, 2011

Ich habe heute kurz die Google Bildersuche getestet, bei der man neuerdings Bilder per drag and drop fensterübergreifend in der Suchleiste fallen lassen kann und habe einfach mal nach einigen meiner Bilder suchen lassen.

Neben etlichen Seiten die Bilder von mir mit copyright Wasserzeichen in Ihrer Webseite verwurstet haben, fand ich einen Italiener, der selbst die technischen Daten meines Bildes neu erfunden hat ;)

Übersetzt heist das…

Ein Klassiker der Klassiker:  Startrails
Nikon FM2 +50mm f/1,8 bei f/8 :
1 Stunde Belichtungszeit (400 ISO)
Auf dem Stand ohne Nachführung

Die Nikon FM2 ist eine sehr schöne analoge Kamera jedoch wurde hierfür eine Canon EOS 3 verwendet.

1,8/50er ist leider auch falsch es war ein billiges Beroflex 2,8/24mm.

400 Iso ist auch wieder falsch es war ein Velvia mit 50ISO und ich weiß sogar noch die Blendeneinstellung und Belichtungsdauer, weil man solche Bilder ja nicht täglich macht. Das Bild wurde 5h belichtet bei Blende 5,6 und zwar Anfang April am Kiefernbewachsenen Hügelgrab bei Ankershagen. Nur welches Jahr weiß ich nicht mehr genau irgendwann 2003-2006

Die letzte Angabe ist aber immerhin korrekt! Gratuliere! Ja es war eine Aufnahme vom Stativ ;-)

Dem Fotografen einen Tag auf die Finger geschaut…

Januar 29th, 2011

Mich ereichen häufig Fragen dazu wie man sich das Fotografieren eigentlich so vorstellen kann, somit gibts hier mal den typischen Ablauf einer Fototour.

Beginnen wir also um 0.00Uhr sagen wir im Juni…
Wir erwischen den Fotografen gerade bei einem Traum. Er träumt gerade davon irgendein total umwerfendes Bild von einem knorrigen Bäumchen zu machen, dass er letzte Woche zufällig entdeckt hat. Vor Ort hat er gleich gemeint, dass dies doch  ganz gut mit einem auf- oder untergehenden Vollmond kombinierbar ist. Nunja, also träumt er und träumt und ……

01:45 Uhr
Der Wecker scheppert…
Genervt dreht er sich um… Hoffentlich ist’s bewölkt, dann kann ich weiterschlafen. Blick aus dem Fenster….
Shit! es ist alsolut klar und leider wie für das Vorhaben gemacht. Also nix mit weiterschlafen. Wenigstens die Sachen liegen schon bereit, so das es nach den Belebungsmassnahmen dann auch gleich losgehen kann.

03:25 Uhr
Nach einer knappen Stunde Autofahrt auf nahezu völlig leeren Strassen (A.d.R muss man sich vorstellen wie teilweise ganz allein *g*) ist er dort. Jetzt noch 15min laufen mit dem ganzen Gerödel und schon ist er da… An seinem Bäumchen… Es ist noch dunkel aber die Dämmerung ist auf der gegenüberliegenden Seite schon zu sehen in den prächtigen Farben. Weil noch genug Zeit ist befasst er sich erst mal damit. Irgendeine Langzeitbelichtung von etlichen Minuten. Der Mond ist zwar schon zu sehen aber fotografisch noch nicht verwertbar.

04:10 Uhr
Nun wird es langsam spannend, zuvor hat er sich natürlich über den genauen Untergangsort des Mondes informiert und den Zeitpunkt für das Optimum an Kontrast zwischen Mond und Himmel ermittelt und notiert. Die warme See und die kühle Nacht zeigen sich jetzt in einer breiten Dunstzone in die der Mond bereits eindringt. Der Fotograf…Och nööö ne! Der Mond sinkt tiefer und verblasst stark. Weil er nun aber extra deswegen gekommen ist fängt er trotzdem an zu fotografieren. Aber schon im Display sieht er eigentlich des es zwecklos heute ist. Im nächsten Monat hat er an dem einzig möglichen Tag dann leider nicht frei, und somit gibts die nächste Möglichkeit erst 3 Monate später, aber aus einem für dem Baum ungünstigeren Blickwinkel. Nunja, es sollte nicht sein, aber schön anzusehen war die Dämmerungsstimmung dennoch.
Gut, was nun? Noch mal zur Steilküste hier in der Nähe, die ersten Sonnenstrahlen mitnehmen? Dort sind zu der Zeit wieder viele Schwarzcamper, die dann im Bilde wären… Also doch lieber noch eine Makrotour durch den Wald? Dort findet sich ja immer etwas.(In dem meisten Fällen würde er jetzt schon wieder nach Hause fahren, aber damit die Geschichte noch etwas spannender wird fährt er halt noch mal wohin ;-) )

5:00 Uhr
Er hat sich also für den Wald entschieden und latscht los. Die ersten Sonnenstrahlen fallen ein und lassen die Stämme bis tief in den Wald knallrot aufleuchten. Das gefällt ihm natürlich und schon klappert er mit dem Stativ und dem Knipskasten durch die Gegend. Der schöne Moment ist nach ein paar Minuten schon wieder vorbei, obwohl er gern noch andere Perspektiven ausprobiert hätte. Somit geht er weiter und weiter.

7:00Uhr
Irgendwie springen ihm die Motive nun nicht mehr so ins Auge. Nach 2h immer noch nichts gefunden was ihn fotografisch überzeugt… In einer Senke entdeckt er dann doch noch ein paar Schattenblümchen und eine kurios geformte Baumwurzel. Nur ist jetzt das Licht schon sehr hart und alles andere als optimal dafür. Er versucht’s mit Abschatten, aber der Reißer ist’s trotzdem nicht. Den Standort müsste man sich für die Abendsonne mal merken…notier…. Beim stillen Herumhandtieren überquert in 25m Entfernung eine Gruppe Damhirsche den kleinen Waldbach. Das ist natürlich spannend den Tieren so nah zu sein, auch wenn’s für ein Bild eher nicht die richtige Zeit ist. Wäre er Ansitzfotograf könnte er mit etwas Glück an dieser Stelle sicher einige schöne Bilder bekommen, da der Pfad stark ausgetreten ist und somit von den Tieren sehr intensiv genutzt wird.

9:00Uhr Das Licht ist für fotografische Aktivitäten jetzt gar nicht mehr zu gebrauchen und zu einer reinen Erkundungstour fehlt ihm jetzt doch etwas die Lust. Nach 6h unterwegs sein reicht es auch für den heutigen Tag. Er beschliesst zurückzufahren.

10:00Uhr
Jetzt wird erstmal ausgiebig gefrühstückt. Eigentlich wäre mal wieder rasenmähen dran oder 1000 andere Dinge die noch auf eine Erledigung warten. Inzwischen sind es aber schon wieder 25Grad und die reichen als Ausrede, sich dann doch lieber den heute gemachten Bildern zuzuwenden.
Die Bilder von der frühen Dämmerung sind bis auf Einige fast alle etwas unscharf. Vermutlich hat er den Schärfering beim Einstellen der Blende mitgedreht. Einige sind dennoch gut und auch recht überzeugend, also archivierungswürdig. Auch die morgendlich beleuchteten Stämme finden den Weg ins Archiv. Der Mond ist, wie vor Ort schon vermutet, ein Fall für den Papierkorb.
Einige Motive, die er eher etwas lustlos im Wald aufgelesen hat, hätten doch etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Da hat er das Potential nicht erkannt und das Motiv nicht gut genug ausgeschöpft. Die Schattenblume ist zwar leicht unterbelichtet, aber sonst ein sehr ansprechendes Bild geworden. Somit versucht er nun mittels Photoshop das Bild noch zu retten, was mit Abstrichen auch gelang.

Das war seine Ausbeute also vom heutigen Tag, Drei Bilder mit denen er ganz zufrieden ist, aber ohne das ultimative Traumbild. Das wird aber nur aufgeschoben! :-) Der Rest der immerhin knapp 100 Bilder wird sicher immer ein Schattendasein im Archiv erfüllen und eigentlich nur unnötig Speicherplatz fressen, aber das gezielte Ausmüllen ist ihm zu zeitaufwendig. Sicherungskopien müssen auch noch sein, zumal sich die eine Festplatte neuerdings etwas verdächtig anhört.

18:00Uhr
Nachdem er nun wenigstens ebensolange am PC verbracht hat wie er draussen war, überkommt ihn die Müdigkeit. Am nächsten Tag muss er um 4:30Uhr wieder aufstehen und zur Arbeit zu gehen. Also gehts nach dem Abendbrot ins Bett. An Haus und Hof hat er wieder nix geschafft aber 3 Bilder gemacht… Toll ;-)
Na gut, was erlebt hat er auch und das hätte er ohne die Fotografie mit Sicherheit nicht

Die Tour fand zwar so nie statt, aber sie ist eine guter Durchschnitt aus meinen unzähligen Fototouren und dient ja hier lediglich zum besseren Verständniss des armen kleinen Naturfotografen :-)

Win7 – Desktop anzeigen Button auf die linke Seite verfrachten!

September 6th, 2010

Umsteiger von XP auf Windows 7 werden sicherlich des öfteren mit dem Mauszeiger nach unten links fahren um dort schon instinktiv auf den “Desktop anzeigen Button zu klicken, nur leider befindet der sich nun gegenüber. Auf Dauer hat mich das doch sehr genervt, weil ich mich einfach nicht an die rechte Ecke gewöhnen konnte. warum man diesen nicht vor das Windows Start-Symbol umverfrachten kann ist mir unverständlich. Somit bastelt man sich den Button eben selbst dorthin und das geht folgendermaßen…

Texteditor öffen…

Start>Programme>Zubehör>Notepad “klick”

nachfolgenden text markieren

[Shell]
Command=2
IconFile=explorer.exe,3
[Taskbar]
Command=ToggleDesktop

…per STRG C kopieren und im Editor per STRG V einfügen…

Im Editor Datei Speichern unter

Als Verzeichnis Desktop wählen…

Als Dateiname Desktop-anzeigen.txt eingeben und auf den Button Speichern klicken…

Auf dem Desktop die erzeugte Desktop-anzeigen.txt mit der RECHTEN Maustaste anklicken

Auf Umbenennen Linksklicken

Desktop-anzeigen.txt in Desktop-anzeigen.scf ändern und mit ENTER bestätigen…

Auf einen freien Bereich im Desktop RECHTSklicken

Neu>Textdokument auswählen…

Die Datei bleibt leer!

Datei Speichern unter

Als Dateityp “Alle Dateien” auswählen…

Als Verzeichnis Desktop wählen…

Als Dateiname Desktop-anzeigen.exe eingeben und auf den Button Speichern klicken

Fenster “Die Datei wird möglicherweise unbrauchbar, möchten sie trotzdem ändern blabla” mit JA bestätigen…

Auf dem Desktop die Datei Desktop-anzeigen.scf bei gedrückter Shift-Taste RECHTSklicken…

Auf “Als Pfad kopieren” klicken…

Auf dem Desktop die Datei Desktop-anzeigen.exe RECHTSklicken…

Auf “An Taskleiste anheften” klicken…

Auf der TASKLEISTE die Datei Desktop-anzeigen.exe bei gedrückter Shifttaste RECHTSklicken…

Eigenschaften anklicken

Das Eingabefeld Ziel: sollte schon blau markiert sein, wenn nicht markieren

per STRG V der zuvor kopierten Pfad einfügen…

sofern ein anderes Symbol erwünscht ist auf Anderes Symbol klicken…

Ein Symbol auswählen und mit OK bestätigen…

Übernehmen anklicken…

Symbol an die gewünschte linke Position in der Taskleiste verschieben

FERTIG!


Endlich nicht mehr verdutzt mit dem Mauszeiger in der linken Ecke hängenbleiben!

Eigentlich führt die “Desktop-anzeigen.scf” die gewünschte Funktion bereits aus, aber sie lässt sich nur an die Startleiste, aber nicht an die Taskleiste heften. Deshalb der Umweg über die zusätzlich erstellte .exe Datei.

Artikelrecycling…(von 2006) Die große digitale Bilderflut und deren Archivierung

Juli 7th, 2009

Mittlerweile bin ich nun auch vollends auf den Zug der Digitalfotografie aufgesprungen, weil er mir einfach zu viele Vorteile bietet. Nachteile sind nach wie vor das lineare Aufzeichnungsverfahren, das gerade bei Lichtern schnell zum stufigen Ausfressen führt. Simples Beispiel ist die morgendliche oder abendliche Sonnenscheibe, die der Film weitaus feiner in den Farbabstufungen bis zum reinen Weiß darstellt. Da habe ich beim Digitalen Aufzeichnungsverfahren oft den Eindruck; als hätte jemand mit der Schere ein Loch in das Bild geschnitten. Die mittlerweile von der EOS Mark III ereichte 14-Bit-Bildverarbeitung vergrößert den Farbumfang auf der ganzen Breite von Weiß bis Schwarz gleichmäßig was für das Problem des Ausfressens der Lichter nur sehr geringe Vorteile bringt, aber immerhin tut sich schon etwas.

Seit 3 Jahren haben sich nun bei mir tausende digitale Bilder angehäuft, die mit zunehmender Qualitätssteigerung aktueller Kameras immer mehr Speicherplatz benötigen. Hier wünschte ich mir ein lineares Verhältnis zwischen Qualitätssteigerung und Speicherplatz, aber real sieht es so aus, dass kleine Verbesserungen, wie erhöhter Farbumfang und einige kaum mehr spürbare MPix mehr, schnell den doppelten bis dreifachen Speicherplatz benötigen. Es fällt nicht schwer sich vorzustellen, mit welch einem gigantischen Datenarchiv man in 10 Jahren zu kämpfen haben wird. Immer wieder gibt es neue Medien der Langzeitspeicherung. Nach 2 Jahren mit einer 6MPix Kamera habe ich schon die erste Umkopieraktion von 18 CD-ROMs auf DVDs hinter mir. Es kommen immer schneller immer mehr Daten dazu. Und bei jeder Änderung auf ein Neues Speichermedium wächst der Berg und die Zeit die ein solches Umkopieren mit sich bringt. Auf DVD sichere ich nur noch die Rohdaten der Kamera, alle Bearbeitungen und Vorschaudateien sichere ich auf 2 synchronisierte Festplatten. In Zukunft werde ich diese noch um eine quartalsaktualisierte Dritte erweitern, die ausser Haus lagert. Diese wird quasi nur im Wechsel gegen die bestehende Zweite getauscht und vom Quellvolume neu synchronisiert werden. Ein Tiff meiner jetzigen EOS 5D benötigt mit 75MB fast die 7fache Menge an Speicherplatz wie die RAW-Datei. Auf eine CD-Rom passen also lächerliche 9 Bilder und auf eine DVD auch nur knappe 60. Das ergäbe allein beim digitalen Archiv derzeit 30 DVDs bei einfacher Sicherung. Beim Analogen Archiv benötigt ein Bild bereits 110MB auch wenn die Qualität eines KB-Scans nicht die der kleineren digitalen Datensätze erreicht. Auch dort sichere ich nur die Rohscans und nicht die entstaubten und von Farbstichen befreiten Bilder auf DVD. Weil ich in diese retouchierten Bilder dennoch massenhaft Zeit investiert habe, ist mir eine hohe Sicherheit vor Verlusten enorm wichtig. Um trotzdem Zeit und Aufwand bei Sicherungen zu sparen, nutze ich für Diese lieber den Weg der 3fachen Festplattensicherung. Das sämtliche, bereits auf DVD gesichtete Rohdaten ebenfalls auf den Festplatten verbleiben, hat natürlich den Vorteil der sofortigen Erreichbarkeit, beschleunigt aber ausserdem das Umkopieren auf ein neues Standardmedium erheblich. Es genügt schon mit den frisch gebrannten Rohlingen zu jonglieren ohne auch noch die alten CD’s/DVD’s zuvor einlesen zu müssen. Wie so oft öffnen negative Erfahrungen einem erst so richtig die Augen wie wichtig eine vernünftige Lösung zur Datensicherung ist. So auch bei mir geschehen, möchte ich meine bisherigen Erfahrungen hier schildern.

1000 und eine Schrecksekunde…
Schon seit einiger Zeit wird bei ebay ein Storage-Center von Netgear angeboten genannt SC101, welches per LAN an ein Netzwerk angeschlossen wird. Es besitzt 2 Festplatten die per Raid(1) gespiegelt werden. Ich habe mir ein solches zugelegt mit 2x500GB Festplatten also nutzbaren 500GB. Es ist zwar schön via LAN oder WLAN von PC und Laptop auf sein Bildarchiv zugreifen zu können, dennoch hat dieses Gerät unakzeptierbare Nachteile. Der erste wäre, dass auf jedem Rechner eine Netgear-eigene Software installiert werden muss. Gibt es diese in 10 Jahren auch noch problemlos? Das 2. Problem zeigt, dass das Center nicht nur wie ein Toaster aussieht, sondern ein prima Datentoaster ist. Nach 4 Monaten problemlosen Betriebs verschwanden mehrere Dateien. Einen Tag zuvor abgespeichert, waren diese am nächsten Tag nicht auffindbar. Zuerst dachte ich an einen eigenen Fehler, sie evl. versehentlich in einem falschen Verzeichnis abgelegt zu haben, aber eine intensive Suche aller Speichermedien ergab…
W.E.C.H.
Beim Starten der Software wurde mir von Dieser immer empfohlen die Firmware nebst Software zu aktualisieren. Na gut, dachte ich, vielleicht haben sie das Problem damit ja behoben. Die Firmwareaktualisierung funktionierte automatisch, zumindest bis zum Absturz des Rechners. Dennoch musste der Absturz wohl nach beendeter Firmwareaktualisierung passiert sein, weil nach dem Neustart die Netgear-Software die beiden Platten mit neuer Firmware anzeigte. Allerdings waren jetzt alle Partitionen verschwunden. Das Update der Software auf dem Rechner verlief problemlos und brachte zumindest die nicht gespiegelten Partitionen wieder, die nur neu im System angemeldet werden mussten. Nach wie vor fehlte die einzig wichtige gespiegelte Partition. Ein Support der Firma ist quasi nicht vorhanden und somit keine Hilfe.
In Foren habe ich nach meinen Problemen gesucht und wurde zumindest was Mitleidende betrifft fündig, aber ein Lösungsweg fand ich nicht. Was ich aber fand verschlechterte meine Laune zusehends. Ich war ja immer noch der Meinung die gespiegelte ATA-Festplatte einfach in den Rechner zu bauen um die Daten dort auslesen zu lassen, aber das hätte rein gar nichts gebracht. Damit wären wir beim 3. und wohl größten Problem des Toasters. Auf der Festplatte wird weder das altbekannte FAT 16, 32 oder das übliche NTFS Filesystem verwendet, nein es musste das hauseigene SAN-File-System dafür verwendet werden. Es gibt ja etliche Datenrettungstools, die das Auslesen von defekten FAT 32 oder NTFS Platten erlauben, aber ich habe kein Einziges gefunden, welches dieses proprietäre Fileformat beherrscht. Diese 3 aufgeführten Probleme zeigen deutlichst, dass es für eine Datensicherung niemals in Frage kommen kann, höchstens als Möglichkeit woanders gesicherte Daten im Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Beworben wird aber u.a. die nicht wirklich vorhandene Datensicherheit. Ich füge gar noch ein 4. Problem hinzu. Wie sieht es eigentlich aus wenn die Hardware des Toasters defekt ist? Richtig, man braucht dann einen neuen Toaster, weil die Software ja darauf zugeschnitten ist.
Nach einigen Neustarts nahm ich die gespiegelte Platte heraus und startete den Rechner neu. Endlich, nun wurde die so überaus wichtige (weil kein weiteres Backup der rund 400GB) gespiegelte Partition wieder angezeigt und von mir sogleich im System angemeldet. Warum, und wieso war mir jetzt völlig Banane, die Daten waren wieder erreichbar. Mein nächster Weg war sofort der zum nächsten Mediacenter von dem ich mit einer USB-Festplatte zurückkam. Ich sicherte sofort und ohne weitere Neustartexperimente alle Daten. Sich den Schweiss von der Stirn wischend, baute ich die bereits ausgebaute 500GB Festplatte im Rechner ein, formatierte sie mit dem Standard NTFS File-System und sicherte die Daten der USB-Festplatte darauf.
Die zweite 500GB Festplatte wurde ebenfalls eingebaut. Dafür mussten eine fast volle 160GB und eine 200GB ATA weichen. Die Festplatten sind übrigens welche von Hitachi(HDS725050KLAT80) und nicht gerade die schnellsten. Laut HdTach eine Durchschnitsgeschwindigkeit von 32MB/s. Am LAN war das ja auch nicht nötig. Die LAN-Verbindung des SC2101 war zwar nicht die schnellste aber sie reichte mir dennoch für das Arbeiten mit Bilddaten. Das Kopieren etlicher Dateien dauerte natürlich deutlich länger als bei internen Festplatten. Nervig war das Einschlafen der Festplatten. Diese fuhren nach 10-15 min herunter. Nach jedem Anklicken von “speichern unter” musste ich fast 1 min warten, bis beide Festplatten ( unlogischerweise nacheinander ) wieder hochgefahren sind. Diese Zeit ist in der Firmware fest verankert und nicht änderbar. Ich könnte es auch Problem 5 nennen, aber mit der Datensicherheit hat es ja eigentlich nichts zu tun. Eine Raid(1) Spiegelung wie im SC101 ist im Übrigen keine richtige Datensicherung, weil jeder Datenfehler oder jede versehentliche Änderung oder Löschung einer Datei zeitgleich auf die gespiegelte Festplatte übertragen wird. Es ist lediglich eine Sicherheit falls eine Festplatte einen Defekt hat.

Für die Entscheidung mir das SC101 zuzulegen, muss ich mir selbst mangelnde vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema und mangelnde Nachforschung bezüglich der Produkttauglichkeit vorwerfen.

Das etwas sichere Gefühl…
Jetzt machte ich mir intensiv Gedanken, wie ich die Sicherung der Bilddaten am besten anstelle. Das Händeln der Daten über den Austausch von Festplatten war für mich die sicherste Lösung. Damit hatte ich bereits Erfahrung und eine Software die alle Daten in eine Backup-Datei o.ä. verwandelt kam für mich nicht in Frage. Es sollten alle Daten ohne Umwandlung von jedem PC aus einlesbar sein. Schön wäre es natürlich nach wie vor auf alle Daten direkten Zugriff zu haben. Fündig wurde ich bei einem externen Gehäuse von Stardom ST5610-4S-2S Im Prinzip ist das nichts weiter als eine Auslagerung der internen Festplatten. Das Gehäuse hat ein Netzteil und nimmt 4 über Einschübe austauschbare SATA Festplatten auf, die via eSATA Verbindungen mit dem Rechner verbunden sind. Das Gehäuse ist abschaltbar, so das die FP nur für’s Synchronisieren der Daten eingeschaltet werden müssen. Meine vorhandene 250 GB SATA und eine neu zugekaufte 750GB Segate Barracuda bekamen also dieses neue Zuhause. Die 750GB Seagate ist mit 64MB/s die schnellste im System. Deshalb ist es eigentlich schade, die langsamen internen 500GB ATA Festplatten als Arbeitsvolume zu verwenden und die doppelt so Schnellen als Backup-Speicher. Das werde ich auch ändern, sobald das Sparschwein wieder etwas gewachsen ist. Immerhin habe ich jetzt ein gutes Gefühl die Daten in Sicherheit zu wissen und auf alle Daten sofortigen und schnellen Zugriff zu haben. Die eSATA Verbindung ist die derzeit Schnellstmögliche zu externen Festplatten. Firewire und USB2.0 bremsen die Leistung hingegen aus. Was mir beim Neuaufsetzen von XP via Image allerdings aufgefallen ist, das die True Images Boot-CD die SATA-Festplatte 750GB nicht erkannt hat, diese also als Speicherort für das Image Nonsens ist. Die Festplatten sollten regelmässig auf Fehler überprüft werden, wozu ich eher zu den Tool der Festplattenhersteller tendiere als zu den Hausmittelchen von XP ala CHKDSK oder SCANDISK. Auf einer Maxtor-Festplatte konnte XP eimal nicht alle Daten defragmentiert werden, was ich komisch fand. Aus der Versuch von dieser ein Image zu erstellen schlug fehl. CHKDSK und SCANDISK meinten alles sei bestens, aber das auf CD bootfähige Tool von Maxtor fand zerstörte Dateien und konnte sie wieder herstellen. danach funktionierte auch die Defragmentierung korrekt. Das zeigt jedenfalls, das man XP Checks gegenüber kritisch sein sollte. Überprüfungstools und Defragmentierung sind ebenfalls Aspekte die, die Sicherheit der Daten zwar nicht garantieren können, aber eventuelle Unsicherheiten aufdecken.

Aufwand / Nutzen…

Täglich Synchronisierung des Bildarchivs – automatisch
Monatlich Image-Erstellung des Systems, Löschung des vorletzten Images. – manuell
Monatlich Sichern der RAW-Daten auf DVD’s – manuell
Quartalsweise Wechsel der Backup-Festplatten für Analog+Digital – anschliessende Synchronisierung erfolgt automatisch
Halbjährlich Überprüfung aller Festplatten auf Fehler – manuell
Halbjährlich Entmüllen der Festplatten System und beider Archive- manuell
Halbjährlich Defragmentieren aller Festplatten – manuell

Obwohl es auf den ersten Blick anders aussieht ist es nur wenig Zeit die für eine ganze Ecke Sicherheit zu opfern ist.
Wenn das Konzept erstmal klar ist und man weiss was wann zu tun ist, handelt es sich nur um einige Minuten im Monat oder im Quartal.
Das tägliche Synchronisieren des Bildarchivs läuft vollautomatisch ab und bedarf keines weiteren Handelns.
Das monatliche Erstellen der Systemimages muss nur manuell gestartet werden. Lediglich das Brennen der RAW-Daten auf DVD ist lästig, dürfte sich aber nur um 2 DVD’s pro Monat handeln, also auch noch vertretbar.
Einmal im Quartal müssen die beiden Festplatten ausgetauscht werden, das war’s dann auch schon. Die Aktualisierung der Daten erfolgt wieder automatisch.
Die halbjährlichen Checktools liegen in einem Ordner und werden der Reihe nach gestartet. Diese müssen bei Ihrer Arbeit nicht beobachtet werden, es zählt nur deren Ergebniss. Das Entmüllen übernehmen einige Tools wie TuneUp Utilities recht ordentlich. Allerdings gibt es da noch selbst angelegtes Leid, wie bereits in Vergessenheit geratene Verzeichnisse, z.B. eine Bildauswahlsendung die Kopien von Original-Files enthält. Dafür eignet sich ein Freetool namens FreeSize sehr gut. Es sortiert die Verzeichnisse nach Speichergröße und so bekomme ich sehr schnell heraus, wo sich unnütze große Speicherfresser verstecken.
Das Defragmentieren ist auch nur zu starten und läuft dann allein. Ansonsten gibt es die Möglichkeit dies den Taskmanager von Windows erledigen zu lassen. Software wie O&ODefrag, kann bei Bedarf im Leerlauf automatisch defragmentieren, oder ermöglicht es mehrere Laufwerke zugleich anzuwählen.

Es hört sich viel an, ist aber eigentlich nur Arbeit für den PC und weniger für einen selbst.
Fotografen die bisherige Ausführungen gar nicht nachvollziehen können, von Vielem noch nie was gehört haben, sich aber dennoch in Bildbearbeitungssoftware vertiefen und auf Digitalfotografie umsteigen wollen, sei dringenst angeraten sich von Fachleuten ein Sicherungskonzept der Bilddaten konzipieren zu lassen, dass sie verstehen und später allein nutzen können. Beim Totalverlust durch Plattencrash kommen nur noch professionelle Datenretter in Frage. Damit meine ich nicht Timis-Computerladen, obwohl es natürlich auch pfiffige Händler gibt, sondern vielmehr Leute die sowas tagtäglich machen, wie z.B. www.datenrettung.de. So nach dem letzten Strohhalm greifend darf man mit Sicherheit schon deutlich mehr dafür locker machen, als die billigste Datensicherung je gekostet hätte. Der Nutzen sollte jedem klar sein.Er sollte dennoch in einem gesunden Verhältniss zum Aufwand bleiben. Spätestens wenn die Chance vom Blitz getroffen zu werden größer ist, als die einen Teil ihres Bildarchivs zu verlieren, sollten sie mit weiteren Sicherungen aufhören. Wahrscheinlich kommen Sie bereits gar nicht mehr zum Fotografieren. Zugegeben ist meine Sicherung 3fach auf Festplatten und für die RAW’s zusätzlich 2fach auf DVD schon an der Grenze der Übertreibung, aber die Bilder nebst Arbeit von 8Jahren sind es mir Wert.

Synchronisierung des Bildarchivs…
Beim Sichern auf Zweitfestplatten hat man alle Freiheiten die Daten zu sichern. Welcher Weg der beste ist wird von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Ich nutze dafür die Freeware ALLWAY SYNC. Dort kann ich Verzeichnisse angeben die nach logisch, einstellbaren Regeln synchronisiert werden, d.h. Dateiveränderungen oder Löschungen können in beide oder in eine Richtung abgeglichen werden. Ich verwende nur eine Richtung, weil ich auch nur mit der Quellfestplatte arbeite, die Andere soll ja als Backup mit identischen Daten dienen. Nun kann noch eingestellt werden ob und wann eine automatische Synchronisierung erfolgt. Sehr sinnvoll fand ich die Option vor dem Abmelden des Benutzers. Nur funktioniert dies nicht wie gewünscht, weil XP das Programm als “reagiert nicht” erkennt und es nach Ablauf einer kurzen Zeit killt. Die Zeit zu verlängern geht zwar, aber je nachdem wie viele Änderungen ich im Arbeitsvolume unternommen habe, kann eine solche Synchronisierung einige Sekunden bis einige Stunden betragen. Wie ich XP das Killen laufender Software verbieten kann, habe ich nicht herausgefunden. Somit entschied ich mich für die Variante “Synchronisierung nach Systemstart” Benötige ich jetzt sofort die gesamte Leistung des Rechners, brauche ich nur die Synchronisierung stoppen. Ich kann sie auch jederzeit selbst starten. Optimaler wäre aber der erste Weg, das XP bis zur Beendigung der Synchronisierung wartet und den Rechner dann abschaltet.bildarchiv

Die Grafik ist, der Übersicht halber, nicht ganz vollständig. Ein Image des Systems sichere ich zusätzlich auf der Platte Archiv analog und somit auch auf den Folgeplatten

Potz Blitz und Stromausfall…
An das Thema Blitzschutz sollte ebenfalls gedacht werden. Ein starker Blitzeinschlag kann zwar von keinem Schutz aufgefangen werden, dennoch gehen die meisten elektronischen Geräte schon defekt, wenn in der Nachbarschaft ein Blitz niedergeht und dadurch eine bereits abgeschwächte Spannungsspitze durch das Stromnetz geistert. Gegen diese leistungsgeminderte Spannungsspitze helfen Schutzmassnahmen auf jeden Fall. Zum Einbau in der E-Verteilung empfiehlt sich ein Grobschutz und vor dem PC ein Feinschutz. Nachfolgend schützt auch eine NVS (Notstromversorgung) gegen leichte Überspannung und kurzzeitigem Netzausfall. Auch dieser kann Datenverluste beim Speichervorgang vermeiden. Über das Telefonnetz kann ebenso eine Überspannung in den Rechner gelangen, was einige NSV über ein Durchschleifungsschutz etwas sicherer machen. Ansonsten gibt es auch spezielle Adapter dafür. Das Ausschalten des Rechners allein hilft kaum. Heutige Rechner haben nicht einmal mehr eine elektrische Trennung die durch einen Schalter entsteht. (Ausser der Schalter hinten an einigen Netzteilen) Selbst wenn doch, dann ist diese kleine Funkenstrecke nur ein geringes Hindernis. Das Herausziehen des Steckers ist dagegen schon deutlich sicherer. Durch Vernetzung mit Fremdgeräten LAN, Modem, Aktivlautsprecher ect. ist eine Netz- und Erdungsfreiheit dennoch nicht gegeben. Ich mache mir selbst auch nicht die Mühe alle Verbindungen zu trennen. Aber der Grob und Feinschutz wird bei nächster Gelegenheit nachgerüstet. Eine NVS steht schon auf meinem Tisch, benötigt nur mal wieder einen frischen Bleigelakku. Es muss auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass alle in einem Netz befindlichen Geräte über einen Schutz mit der Aussenwelt verbunden sind. Steckt beispielsweise das Netzteil eines LAN-Routers in einer ungeschützten Steckdose, sind die Schutzmassnahmen anderer Geräte im Netz weitaus weniger effektiv, bzw. können im speziellen Fall das Einschleusen einer Überspannung in den PC nicht verhindern.

Fazit…
Eine 100% Sicherheit vor Verlusten gibt es nicht, wenn ich jedoch meine verkratzten oder sonst wie zerstörten und verloren (Labor+Post) gegangenen Dias betrachte, gab es die 100%ige Sicherheit auch vorher nicht. Eigenartigerweise scheuen wir finanzielle Ausgaben allzu gern, nur um der Datensicherung gerecht zu werden. Dagegen wurde für die Sicherheit der Dias im Laufe der Jahre weitaus mehr investiert. Ich denke da nur an die überteuerten, ca.200 Kunze Archiv-Journale, die hinter mir im Schrank stehen und selbst der wurde extra für die sichere Aufbewahrung angeschafft. Je nach Bereitschaft in Datensicherung zu investieren können digitale Bildbestände deutlich sicherer und langlebiger sein als es ein Diaarchiv jemals war. Schon die Möglichkeit 1:1 Kopien außer Haus zu archivieren machen dies deutlich. Bequemer und schneller ist das Suchen und Zusammenstellen von Bildern allemal. Die Nacharbeit der digitalen Rohdaten bringt zugleich neue Möglichkeiten mit sich, womit ich keine Montagen sondern eher qualitätssteigernde Massnahmen meine, die so analog überhaupt nicht möglich wären. beispielsweise ein anpassbarer Grauverlauf für Gebirgslandschaften, oder nachträgliche Beseitigung von Farbstichen.

Gruß Giesbert

Canon DPP Objektivkorrektur

Juli 4th, 2009

Der RAW-Konverter DPP V3.6 ermöglicht eine schnelle automatische Korrektur der Objektivfehler. Dazu werden die jeweils eingestellen Brennweiten, Blenden und Entfernungsdaten mit berücksichtigt. Entfernt werden je nach Einstellung die Vignettierung, Verzeichnung, Chromatische Aberration (genial!) sowie Farbunschärfe (blaue oder rote Farbunschärfe, die manchmal an den Kanten des hellsten Bildbereichs auftritt). An einigen Bildern habe ich die Korrektur schon getestet, und ich muss sagen, dass es mich nun dazu verleitet in Zukunft Original- statt Fremdoptiken zu verwenden. Diese Korrekturfunktion funktioniert nämlich nur mit Canon-Objektiven, aber leider nicht mit Allen.

Liste kompatibler Objektive…

EF-S Objektive nicht aufgelistet!
EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS USM
EF 100-300 f/4.5-5.6 USM
EF 100mm f/2 USM
EF 100mm f/2.8 Macro USM
EF 135mm f/2.8
EF 135mm f/2L USM
EF 14mm f/2.8L II USM
EF 14mm f/2.8L USM
EF 16-35mm f/2.8L II USM
EF 16-35mm f/2.8L USM
EF 17-35mm f/2.8L USM
EF 17-40mm f/4L USM
EF 180mm f/3.5L Macro USM
EF 200mm f/2.8L II USM
EF 200mm f/2.8L USM
EF 200mm f/2L IS USM
EF 20-35mm f/3.5-4.5 USM
EF 20mm f/2.8 USM
EF 24-105mm f/4L IS USM
EF 24-70mm f/2.8L USM
EF 24-85mm f/3.5-4.5 USM
EF 24mm f/1.4L USM
EF 24mm f/1.4L II USM
EF 24mm f/2.8
EF 28-105mm f/3.5-4.5 II USM
EF 28-105mm f/3.5-4.5 USM
EF 28-105mm f/4-5.6
EF 28-105mm f/4-5.6 USM
EF 28-135mm f/3.5-5.6 IS USM
EF 28-200mm f/3.5-5.6
EF 28-200mm f/3.5-5.6 USM
EF 28-300mm f/3.5-5.6L IS USM
EF 28-70mm f/2.8L USM
EF 28-90mm f/4-5.6
EF 28-90mm f/4-5.6 II
EF 28-90mm f/4-5.6 II USM
EF 28-90mm f/4-5.6 III
EF 28-90mm f/4-5.6 USM
EF 28mm f/1.8 USM
EF 28mm f/2.8
EF 300mm f/2.8L IS USM
EF 300mm f/4L IS USM
EF 35mm f/1.4L USM
EF 35mm f/2
EF 400mm f/2.8L IS USM
EF 400mm f/4 DO IS USM
EF 400mm f/5.6L USM
EF 500mm f/4L IS USM
EF 50mm f/1.2L USM
EF 50mm f/1.4USM
EF 50mm f/1.8
EF 50mm f/1.8 II
EF 50mm f/2.5 Makro
EF 55-200mm f/4.5-5.6 II USM
EF 55-200mm f/4-5.6 USM
EF 600mm f/4L IS USM
EF 70-200mm f/2.8L IS USM
EF 70-200mm f/2.8L USM
EF 70-200mm f/4L IS USM
EF 70-200mm f/4L USM
EF 70-300mm f/4.5-5.6 DO IS USM
EF 70-300mm f/4-5.6 IS USM
EF 75-300mm f/4-5.6 II
EF 75-300mm f/4-5.6 II USM
EF 75-300mm f/4-5.6 III
EF 75-300mm f/4-5.6 III USM
EF 75-300mm f/4-5.6 USM
EF 800mm f/5.6L IS USM
EF 85mm f/1.2L II USM
EF 85mm f/1.2L USM
EF 85mm f/1.8 USM
EF 90-300mm f/4.5-5.6
EF 90-300mm f/4.5-5.6 USM
EF 100-300mm f/4.5-5.6 USM
EF-S 17-55mm f/2.8 IS USM
EF-S 17-85mm f/4-5.6 IS USM
EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS
EF-S 18-200mm f/3.5-5.6 IS
EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 USM
EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 II USM
EF-S 18-55mm f/3.5-5.6
EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 II
EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS
EF-S 60mm f/2.8 Macro USM
MP-E 65mm f/2.8 1-5x Makro

Mein etwas veraltertes 100-300L wird leider nicht unterstützt. Nachzulesen auch auf der Seite 59 des DPP Instruction Manuals.

http://gdlp01.c-wss.com/gds/0/0300002160/01/dpp3.6-w-en.pdf

Die Verzeichungs- und Vignettierungskorrekturdaa0014x an meinem 28-105er funktionierte perfekt (bei 28mm getestet, weil hier die Fehler am stärksten auftreten) Zur Korrektur der CA kann die Stärke der automatischen Korrektur per Regler eingestellt werden. zusätzlich gibts noch ein Rot-Grün und einen Blau-Gelb Regler.  Im nachfolgenden Beispiel musste ich noch den Blau-Gelb Regler etwas verstellen.daa0014x-korrektur Alles in Allem eine deutliche Zeiteinsparung bei der Nachbearbeitung der Bilder.

Telefonspam

Juli 1st, 2009

Seit nun mittlerweile 2 Wochen werden wir hier von irgendeiner dubiosen Firma telefonisch belästigt mit der Telefonnummer 08003009915. Mittlerweile ca. 10-15  Anrufe ohne je den AB in Anspruch genommen zu haben. Da freut man sich, dass der Sohnemann endlich seiner Müdigkeit nachgegeben hat und dann reißt solch ein Sinnlosanruf ihn wieder aus dem Schlaf und das ganze Einschlafprozedere beginnt von Neuem.
Bereits nach dem ersten Anruf in Abwesenheit habe ich die Telefonnummer bei Google eingegeben und fand doch recht viele Einträge dazu. Laut Auskunft Betroffener soll es sich um ein Servicedienst der Telekom handeln die einem neue Tarife aufschwatzen wollen und ein paar Informationen zur I-Net, Handy und Telefonnutzung sammeln möchten. Oftmals ist beim Abnehmen niemand am Telefon, und beim Zurückrufen geht in den meisten Fällen nur der AB ran.
Unter folgendem Link sind allerhand kuriose Dinge zu der Nummer zu finden.
http://whocallsme.com/Phone-Number.aspx/08003009915

Unter Anderem steht dort auch der Hinweis, sich  ins Kundencenter der Telekom einzuloggen um die Einträge im Imformationsservice zu ändern. Ohne vorige Einwilligung waren dort die Häkchen bei
“Informationsservice der deutschen Telekom und der T-Mobil” sowie “per Telefonanruf”
gesetzt. Diese habe ich entfernt und warte erst mal ab.

Seriös ist was anderes liebe Telekom!

Motivumstellung

Juni 30th, 2009

dac0141klSeit mein Sohnemann das weltliche Licht entdeckt hat, ist für die Naturfotografie weniger Zeit. Somit profitieren nun andere Dinge von meinen gedanklichen Kreationen. Meist sind dies Dinge die zur Belustigung unseres Zwergs beitragen oder Ablenkmanöver, die “Haben-will-” oder  “Geb-ich-nicht-her-Effekte” mildern oder verhindern, was aber mit zunehmendem Alter nach  immer ausgetüftelteren Methoden verlangt. Als Model verhindert er nicht nur  eine Staubschicht auf meiner Fotoausrüstung,  sondern sorgt dafür, dass ich  faktisch, autodidaktisch & praktisch im Bereich der Actionfotografie Erfahrungen sammle.dad1450kl Bislang war der Autofokus bei mir ein meist abgeschaltetes nettes Gimmick an meinen Kameras. Für meine mehr oder weniger statischen Motive machte es auch wenig Sinn. Bis auf die ersten 2 Monate, während derer der “Ableger” in aller Ruhe fotografisch ins Licht gesetzt werden konnte, ist die Fotografie von unserem bewegungsaktiven Simon echte Actionfotografie. Anfängliches manuelles Scharfstellen oder das Abpassen bis er durch die Schärfeebene rennt war nichts weiter als ein netter Versuch, weshalb ich mich mit den verschiedenen AF-Modis befasste. Schon bei durchschnittlicher Zappelei war einzig der Servo-AF-Modus sinnvoll. Für bewusstes Gestalten kann ich den aber nicht sonderlich leiden, weil das aktive AF-Feld nie dort ist, wo ich es gerade brauche und ich für ein schnelles Umschalten während der Action anscheinend nicht tauglich bin. Somit nutze ich immer den oft ungünstig liegenden mittleren Sensor. Für ruhigere Phasen nutze ich diesen ebenso in Kombination mit dem One-Shot-Modus, und anschließendem schnellendae2656b Verziehen und Auslösen bei gestaltungstechnisch passender Komposition. So recht glücklich bin ich damit nicht, aber eine Ausschussrate, die meiner sonstigen Landschafts- und Makrofotografie nahe kommt, werde ich an meinem Zappelzwerg ohnehin nie erreichen. Auch wenn ich mich manchmal danach sehne ausgiebige Landschaftsfoto-Touren zu unternehmen, so macht die Knipserei meines Kleinen dank seiner ungezwungen Lebendigkeit und seiner genialen Grimassen extrem viel Spass.dae0757b Fremdzöglinge hatte ich inzwischen ebenfalls vor der Linse. Darunter waren einige Modelz denen entweder gar keine emotionale Regung abzuringen war, oder die beim Fotografieren ein Standardgrinsen aufsetzten, so das sich alle Bilder sehr ähnelten. Vielleicht auch einfach nur eine Frage der Vertrautheit.
Eine Parallele zur meiner aktiven Naturfotografenzeit gibt es noch… Bildideen sind ebenfalls mehr vorhanden, als Zeit diese umzusetzen.

dad0710

Kamikaze

Juni 30th, 2009

dad6188klZum Schutz vor Sonnenbrand im Nacken haben wir eine Schirmmütze mit so’ner Art Schleppe erstanden, die aber auch zusammengerollt angeklettet werden kann. Das sieht dann so ein wenig aus wie die Fliegermützen japanischer Kamikazeflieger. Passt auch ganz gut zu seiner Stolperlernphase und somit ist es zu einem Standardutensil bei meinen Zwergenshootings geworden. Die Essensreste in seinem Gesicht, sind zwar nicht gerade beauty, aber dafür doch sehr authentisch. ;)